Erima Cup 2015 – Finaltag in Bremen:

Sonntag:

Bei bestem Sommerwetter sollte am Sonntag nun die begehrte Trophäe ausgespielt werden.

Der Flohmarkt auf der Bürgerweide lud zuvor förmlich zu einem gemütlichen Bummel ein und es schlenderten viele der Spieler mit angereisten Familienmitgliedern durch die Gänge. Frühzeitig fanden sich auch die Zuschauer in der Halle ein, um noch ein Foto mit dem ausgestellten DHB-Pokal der SG Flensburg-Handewitt zu ergattern oder einen Preis beim Erima-Dosenwerfen zu bekommen.

In der Halle duellierte sich derweil der Jahrgang 2000, wobei die Bremer Auswahl gegen die Handballregion aus Oldenburg mit 38:29 gewann.

Die Ränge füllten sich und eine fast ausverkaufte Halle machte Lust auf den Turniertag. In der ersten Partie standen sich Vorjahressieger MT Melsungen und die Recken aus Hannover gegenüber. Gerade noch pünktlich brachte Birgit Trainer Michael Roth sein Sitzkissen für die Bank, da dieser nach einer Hüftoperation leicht gehandicapt auf Krücken unterwegs war. Er gab speziell seinen jungen Spielern viel Einsatzzeit und die Recken wollten nach der eher schwachen Leistung des Vortages Wiedergutmachung betreiben, so dass nach 60 Minuten 29:24 für Hannover auf der Anzeigentafel stand.

Abseits des Spielfeldes betrat Flensburgs Coach Vranjes die Halle, um die Partie zu verfolgen, was viele junge Fans einlud zu ihm zu rennen und um ein Autogramm zu bitten. SG Manager Dierk Schmäschke trat bereitwillig einen Schritt zu Seite und war sichtlich froh, dass er nicht das Objekt der Begierde war.

Pünktlich um 16 Uhr wurde das Finale angepfiffen und die absolute Elite des deutschen Handballs zeigte ein tolles Spiel. Der neue spanische Kreisläufer der Löwen Rafael Baena führte eindrucksvoll vor, wie man die gegnerische Abwehr beschäftigt.

Ein amüsiertes Raunen ging durch das Publikum, als Flensburgs Toft Hansen nach einer missglückten Wurfaktion seinem Frust Luft machte und ein jedermann bekanntes deutsches Schimpfwort nutzte. Das Publikum fand diesen Emotionsausbruch auf Deutsch so charmant, das er mit Applaus honoriert wurde, so dass auch der Schwede wieder grinsen konnte.

Am Ende hatte Flensburg die breitere Bank und konnte den deutschen Vizemeister mit 23:19 besiegen, so dass der Pokal in den hohen Norden geht.

Viele Autogrammwünsche wurden nach Abpfiff noch erfüllt und etliche Spieler nahmen sich Zeit für Fotos und kleinen Smalltalks mit ihren Fans.

Die Mannschaften nahmen noch ein schnelles Abendessen in der Halle zu sich, bevor es ans Abschied nehmen ging.

Erima Cup 2015 – Der erste Turniertag:

Samstag:

Pünktlich am Morgen trafen alle fleißigen Helfer/innen an der Halle 7 an der Bürgerweide ein, um den ersten Turniertag einzuläuten.

Die Herrn über die Helferschar Marc und Nils Fricke waren bestens vorbereitet und teilten die Helfer auf ihre vorgesehenen Positionen für den Tag ein.

Um 11 Uhr sollten die Pforten für das Jugendvorspiel geöffnet werden. Die Handballregion Oldenburg spielte mit  dem Jahrgang 2001 gegen den Handballverband aus Bremen. Für die Jungs war es ziemlich aufregend auch eine Kabine in den Katakomben direkt neben ihren Stars zu bekommen und auch dieselben Duschen zu nutzen.

Viele Eltern und Angehörige der Jungs ließen es sich nicht nehmen, ihren Kindern in der ungewohnt großen Halle eine schöne Atmosphäre zu bereiten und auch der Turnierhallensprecher Peter Carstens war schon für das Vorspiel vor Ort.

Am Ende konnte der Bremer Handballverband das Spiel 37:20 für sich entscheiden.

Parallel dazu kamen die beiden Einlaufmannschaften an. Die Mädels und Jungs der HSG Vegesack-Hammersbeck und von der HSG Bruchhausen-Vilsen waren sehr nervös und freuten sich riesig, mit ihren Idolen einlaufen zu dürfen.

Das erste Spiel des Turniers bestritt die MT Melsungen gegen die SG Flensburg-Handewitt. Es entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe und beide Teams schenkten sich nichts. Wie im Vorjahr konnte nach 60 spannenden Minuten kein Sieger ermittelt werden und es ging direkt ins 7m-Werfen. Hierbei hatte Flensburg die Nase hauchdünn vorne und besiegte die MT Melsungen mit: 26:25 (n.7m-Werfen)

Etliche Spieler der Mannschaften der Anschlusspartie gesellten sich unter das Publikum, um das Spiel zu beobachten. Dabei gab es keinerlei Starallüren und viele Spieler nahmen kurzerhand den Publikumseingang, anstatt den offiziellen Spielereingang. Auch die Fans waren sehr flexibel mit ihren Fotowünschen – mindestens eine junge Dame im Recken-Trikot wurde dabei beobachtet, wie sie sich riesig über ein Foto mit Uwe Gensheimer freute.

Durch die Verzögerung der Spielverlängerung gab es hinter den Kulissen weitere erfreuliche Bilder: So machten sich nämlich die Löwen und die Recken gemeinsam warm. Die Partie im Anschluss konnten die Rhein-Neckar Löwen eindeutig mit 31:19 gewinnen.

Das Turniermaskottchen Fiete-Fuchs machte eine tolle Arbeit und ergänzte sich super mit Sigi, dem Möwen-Maskottchen der SG Flensburg-Handewitt. Beide Männer waren im Anschluss klitschnass geschwitzt und hatten wohl eindeutig den heißesten Arbeitsplatz des Tages.

Abends fanden sich alle Teams, einige Sponsoren und Helfer zu einem gemütlichen Grillabend im Dorint Parkhotel ein. Vor einer wunschschönen Kulisse und bei bestem Wetter aß man sich an dem reichhaltigen Buffet satt!

Erima Cup 2015 – Ein Einblick:

Freitag

Noch gar nicht lang ist’s her, da fand der 6. Erima Cup in Bremen statt. Wie gewohnt sollte es ein tête á tête der Topteams der DKB Handball – Bundesliga werden. Die Rhein-Neckar Löwen, die SG Flensburg-Handewitt, die MT Melsungen und die TSV Hannover – Burgdorf hatten sich angemeldet, um an dem erstklassigen Vorbereitungsturnier für die Saison 15/16 teilzunehmen.

Am Freitag, den 07.August, mussten wir dem Turnier nach wochenlanger Vorbereitung zum Glück aus organisatorischer Sicht nur noch den letzten Feinschliff verleihen. So wurden Programmhefte und Klatschpappen ausgelegt und das Wasser für das Turnier bereitgestellt. Natürlich gab es aber noch viel viel mehr zu tun, denn es hielten sich bereits zwei Turnier-Mannschaften in Bremen auf, die betreut werden mussten. Für die Rhein-Neckar Löwen stand am Freitagmorgen beispielsweise ein TV-Auftritt beim ARD an, die einen Teil vom Training filmen wollten, so dass schon am Vormittag der Boden in der Halle 7 fertig verlegt sein musste.  Zeitgleich trainierte die MT Melsungen, wie bereits am Vortag, im Fuchsbau der SG Findorff. Glücklicherweise funktionierte das Aufschließen durch Spieler und das Betreuerteam der 1. Findorffer Herren einwandfrei. Doch blieb im Anschluss an das Training einiges liegen, sodass noch jemand von uns zur Halle musste, um dort zum Beispiel die letzten Tapereste einzusammeln. Auch kurzfristig aufgetretene Probleme, wie die Frage nach einem Beamer und eines Flip Charts konnten wir lösen. Wie immer, wurde sowieso an vielen Fronten gleichzeitig gearbeitet, doch ohne ganz ohne „Katastrophen“ sollte das Turnier-Wochenende dennoch nicht ablaufen.

Es ging damit los, dass am Freitag plötzlich bis zum Turnierstart noch ein beschädigter Pokal ersetzt werden musste. Die Bestellung einer neuen Trophäe war zeitlich undenkbar, doch mit Hilfe von viel Kleber und einer ruhigen Hand, bekam man auch dieses Hindernis gemeistert.

Während die MT Melsungen am Nachmittag nun auch in der Halle 7 testen konnte und eine abschließende Trainingseinheit absolvierte, ging es für die Löwen zum Lasertag-Spielen. Zahlreiche Facebookposts der Handballstars zeigten, dass alle wohl eine Menge Spaß hatten. Und wir eine kleine Verschnaufpause. Nur der verletzte Hendrik Pekeler musste/durfte weiter an seinem Comeback arbeiten und schwitzte zwei Stunden im Fitnessstudio.

Nachdem Hendrik und Physio Sven abgeholt waren, war der Tag geschafft und die Vorfreude wuchs bei allen Beteiligten auf die kommenden 2 Tage.

Beide Teams wollten den Abend in einem schönen Restaurant ausklingen lassen und so hatte unsere Birgit für die Mannschaften zwei tolle Lokale rausgesucht und reserviert. Die MT Melsungen nahm das Allroundtalent des Sports Impuls Teams dann auch kurzerhand mit zum Essen. Eine tolle Belohnung.

Profisport und Steuerberatung

05Andreas Utsch, Steuerberater speziell für Profisportler und Partner von Sports Impuls, informiert auf der Homepage www.etl-profisport.de regelmäßig über die neuesten Entwicklungen im Steuerrecht und gibt dort wertvolle Tipps, um steuerrechtlich immer auf der sicheren Seite zu sein.

In diesem Zusammenhang hier ein kleiner Hinweis von Andreas Utsch für Autogrammstunden.

„ Für eine Werbeveranstaltung hat Sponsor P Basketballer G und Schwimmer S zur Autogrammstunde eingeladen und bezahlt.

Steuerliche Einordnung

  1. a) Einnahmen Schwimmer:

Schwimmer sind Einzelsportler ohne festen AG. Sie schließen eigene Werbeverträge (§ 15 EStG).

  1. b) Einnahmen Basketballer:

Der Verein hat i.d.R. das Vermarktungsrecht und schließt den Werbevertrag. Die Werbetätigkeit des Spielers ist mit dem Gehalt abgegolten. Ausnahme: Der Spieler schließt einen eigenen Werbevertrag. Dann liegen Einnahmen aus Gewerbebetrieb vor.

Rechtliche Grundlage

FG Münster, Urteil vom 10. Mai 2006 – 1 K 92/03 E; BFH, Urteil vom 22. Februar 2012 – X R 14/10“

Wie nun die Werbeverträge für Einzel- oder Mannschaftssportler steuerrechtlich einzuordnen sind, könnt ihr auf der Homepage weiterlesen.